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Was kostet SEO

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Gute Suchmaschinenoptimierung ist unbezahlbar. Einen Preis sollte man aber trotzdem nennen können, sonst stehen alle ratlos da. Doch wie werden SEO-Maßnahmen am besten abgerechnet? Nach Stundensatz? Pauschalen? Oder gar auf der Basis von Erfolgsbeteiligungen?

Was kostet SEO also? Die Frage ist ähnlich komplex wie das ganze Thema an sich. Doch es gibt unterschiedliche Modelle, die sich für den Dienstleister rechnen und für den Kunden nachvollziehbar und fair sind.

Steigen wir also ein ins Thema.

Inhalt:

  • Die richtige Maßnahme hängt vom Projekt ab
  • Wie ein Angebot zustande kommt
  • Vor der Planung: die Analyse
  • Unterschiedliche Preismodelle
  • Wie kommen die Preise für die Suchmaschinenoptimierung zustande?
  • Was kostet SEO?

Die richtige Maßnahme hängt vom Projekt ab

Bevor man sich Gedanken über die Kosten, die Dauer oder gleich eine SEO-Kampagne macht, sollte man sich überlegen, ob Suchmaschinenoptimierung überhaupt sinnvoll ist.

Wer seriös beraten will, muss kommunizieren, dass SEO nicht immer die beste Wahl ist. Manchmal sind Projekte oder Budgets einfach zu klein, um zielführende SEO-Leistungen erwarten zu können.

Oder aber die Konkurrenz ist so stark, dass die Investitionen in SEO ins Uferlose gehen. In diesen beschriebenen Fällen wäre Suchmaschinenoptimierung (die ja auf längere Zeiträume angelegt ist), einfach unsinnig.  

Als Alternative kann unter Umständen Google AdWords sinnvoll sein. Oder man sucht sich selbst SEO-Tools zusammen und arbeitet mit denen. Das ist nicht besser als die Arbeit mit einem professionellen SEO-Dienstleister, aber allemal besser als gar nichts.

Zusammenfassung: SEO ist sinnvoll, aber nicht immer passend zum Projekt, zur Branche oder zum Budget. Unter Umständen sind andere, kleinere Maßnahmen angeraten.

Wie ein Angebot zustande kommt

“Wir bringen Sie auf Seite 1!” Klingt verlockend, oder? Doch derlei Angebote sind mindestens mit Vorsicht zu genießen. Denn diese pauschale Aussage ist nicht einmal als Marketing-Trick haltbar oder auch nur ansatzweise glaubwürdig.

Und so liegt es nahe, dass auch die Preise für die Suchmaschinenoptimierung nicht “von der Stange” sein können. Vielmehr geht es erst einmal um eine Konkurrenzanalyse. Die sollte zusammen mit einer ersten, kleinen Keywordanalyse durchgeführt werden.

Im nächsten Schritt wird ein Keyword-Set bestimmt, woraus sich auch Einblicke in die wichtigsten Konkurrenten ergeben. Und nun nähern wir uns auch schon einem Monatsbudget, dem eine Schätzung des notwendigen Zeitraums folgt, in dem man zur Konkurrenz vordringt.

Für diese Analysen ist schon ein umfassendes Know-How nötig, doch 100%tige Sicherheit über den Ausgang des Vorhabens gibt es nicht (wer etwas anderes behauptet, spielt mit gezinkten Karten).

Der Grund ist denkbar einfach: Erstens sind die Wege des Google-Algorithmus unergründlich. Und zweitens schläft auch die Konkurrenz nicht. Sprich: sie versucht naturgemäß, ebenfalls Mitstreiter hinter sich zu lassen.  

Standardangebote, die X oder Y Euro monatlich beinhalten, kommen zwar vor, aber eher für sehr kleine Projekte. Und bei denen kann man durchaus die Überlegung anstellen, doch lieber in SEA zu investieren.

Zusammenfassung: Von Ausnahmen abgesehen, gibt es nur selten Standardangebote. SEO-Preise werden nach Aufwand und Dauer festgelegt.

Vor der Planung: die Analyse

150 Euro? 200 Euro? Oder gleich 400 Euro pro Monat oder mehr? Die Frage, wie viel man investieren muss, um mit den monatlichen Kosten erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung vorzunehmen, ist natürlich wichtig. Noch wichtiger ist allerdings die danach, ob sich SEO überhaupt lohnt.

Daher empfiehlt es sich, zunächst einen Überblick zu schaffen und sich folgende Fragen zu stellen:

  • Das Budget: Natürlich die Frage aller Fragen. Geld, das nicht vorhanden ist, sollte weder in SEO, noch in Content Marketing, Social Media Marketing oder die Onpage Optimierung gesteckt werden.
  • Die Ausgangssituation: Ist die Website neu oder schon länger am Markt? Wenn bereits Markensuchanfragen und hochwertiger Content vorhanden sind, ist der notwendige Aufwand für SEO geringer. Eine neue Seite braucht einen deutlich längeren Atem.
  • Das Ziel der Kampagne: Vor dem Kampagnenziel sollten die Fragen nach den Unternehmenszielen geklärt werden. Dann geht es darum, wann die organische Sichtbarkeit erhöhet werden soll.
  • Umfang der Website: Bei der Planung spielt die Anzahl der Websites, die optimiert werden müssen, eine entscheidende Rolle.

Es folgen weitere Fragen, die der Klärung bedürfen:

  • Produktnachfrage: Um was für ein Produkt oder was für eine Dienstleistung handelt es sich beim Angebot der eigenen Website? Gibt es dafür einen Markt, der höhere Ausgaben rechtfertigt?
  • Wettbewerbsanalyse: Immer hilfreich ist der Blick auf die Wettbewerber. Wie sind diese aufgestellt, wie viele Verlinkungen bekommen sie? Und ist das eigene Produkt eher ein Nischenprodukt?
  • Keywordanalyse: Die Wahl der richtigen Keywords ist mitentscheidend, wenn es um SEO geht.

Und dann wäre da ja noch die Frage nach der Agentur, der man sein Vertrauen schenkt. Die Unterschiede – auch die preislichen – sind nicht zu unterschätzen. Agenturen, die nachweisbar Erfolge vorweisen können, werden teurer sein als solche, die sich zwar der Sache verschrieben, aber noch nicht viel vorzuweisen haben.

Hinzu kommt die Eigeninitiative. Wer bereit und in der Lage ist, die Agentur bei der Arbeit aktiv zu unterstützen, kann Geld sparen. Wer dagegen sämtliche Maßnahmen durch die Agentur durchführen lässt, muss etwas tiefer ins Portemonnaie greifen.

Zusammenfassung: Bevor man sein Geld in SEO investiert, sind einige Analysen nötig.

Unterschiedliche Preismodelle

Da Standardpakete selten und meist wenig aussagekräftig sind, konzentrieren wir uns auf die drei Modelle, die oft zur Anwendung kommen:

Tagessätze/Stundensätze

Auf den ersten Blick sind Stunden- und Tagessätze die transparenteste Möglichkeit der Abrechnung. Die Stundensätze variieren in der Regel zwischen 50 und 200 Euro (je nach Erfahrung der Agentur).

Allerdings muss man der beauftragten Agentur auch ein gewisses Maß an Vertrauen entgegenbringen, denn nicht immer wird dem Kunden auf der Abrechnung klar, wie viel Zeit für welche Arbeiten benötigt werden.   

Flatrates

Besonders wenn SEO sich über einen längeren Zeitraum hinzieht, können Flatrates sinnvoll sein. Die angebotenen Laufzeiten betragen meistens zwischen sechs und 24 Monaten.  

Die monatlichen Kosten weichen aber dennoch nicht selten voneinander ab, da der Aufwand nicht immer gleich ist und zu bestimmten Zeiten (etwa im Sommer während der Ferien) weniger gemacht wird bzw. werden kann.

Eine dritte Möglichkeit besteht in der sogenannten performance-basierten Bezahlung. Sie kommt zwar seltener zum Einsatz als Flatrates, Stunden- oder Tagessätze, doch es gibt sie, daher soll ihr auch entsprechende Aufmerksamkeit geschenkt werden.

Folgende Varianten sind denkbar:

  • Bezahlung auf der Grundlage der Suchmaschinenpositionen: Bei dieser Abrechnungsvariante erhält der Dienstleister sein Geld in Relation zu den Ergebnissen, das heißt der Position bei Google & Co. Je schlechter diese Position, desto weniger erhält die SEO-Agentur. Im (aus Sicht der Agentur) schlechtesten Fall bekommt die Agentur gar nichts.
  • Bezahlung pro Verkauf: Denkbar ist auch eine Abrechnung auf der Basis von Anfragen (Leads) oder Verkäufen. Die SEO-Agentur erhält also einen fixen Betrag für jeden nachweisbaren Verkauf oder jeden Lead.
  • Bezahlung nach Besucherzahlen: Hier werden alle zusätzlichen Besucher gezählt, die nach Beginn der SEO-Maßnahmen auf die Seite kommen. Je nach Vereinbarung liegen die Preise pro zusätzlichem Besucher zwischen einem und 10 Euro.
  • Bezahlung mittels Profitbeteiligung: Mehr Vertrauen geht nicht! Dieses Modell ist insbesondere für die SEO-Agentur ein Risiko. Denn die Beteiligung an den Profiten, die sich aus der Suchmaschinenoptimierung ergebt, funktioniert nur, wenn der Kunde ein Größtmaß an Transparenz an den Tag legt. Dies geschieht jedoch eher selten, weil der Kunde dem Dienstleister dafür Einblick in seine Finanzen geben müsste (was eher selten passiert).

Zusammenfassung: Flatrates oder Stunden- und Tagessätze sind üblich, denkbar sind aber auch Erfolgsbeteiligungen.

Wie kommen die Preise für die Suchmaschinenoptimierung zustande?

Was kostet SEO? Das ist die eine Frage. Die andere lautet: was macht SEO? Da die Tiefen der Suchmaschinenoptimierung nur von wenigen Menschen durchdrungen werden, wollen wir an dieser Stelle nicht zu tief graben. Aber ein paar Aspekte, die zu SEO gehören, sollen doch genannt werden:

  • Content: Nehmen wir einen Text wie diesen hier. Er umfasst ca. 1.500 Wörter, muss recherchiert und vorbereitet werden. Dann erst beginnt das eigentliche Schreiben. Doch damit ist es nicht getan. Nacharbeit, Korrekturen und Ergänzungen runden das Bild ab. Da können schon mal 10 bis 15 Stunden Arbeit entstehen.
  • Auch der Aufbau von Links ist eine aufwändige Angelegenheit. Neben der Recherche gehört die Kontaktaufnahme dazu, mögliche finanzielle Entschädigungen und häufig das Verfassen weiterer Texte in Form von Gastartikeln. 20 bis 30 Stunden sind hier realistisch.

 

  • Allein die Arbeit an einem Maßnahmenkatalog für die OnPage-Optimierung umfasst Aufgaben wie SEO, Usability, Technik und die Gestaltung der Informationsarchitektur. 15 bis 25 Stunden sind da ein guter Durchschnittswert.

Im Schnitt kostet eine Stunde SEO rund 90 Euro. Eigentlich ist damit alles gesagt, und wer auf dieser Grundlage Suchmaschinenoptimierung für 100 Euro einkaufen möchte, sollte besser die Finger davon lassen.

Zusammenfassung: SEO ist immer ein langfristiges Projekt, das viel Detailarbeit beinhaltet.

Was kostet SEO?

Kommen wir also zurück zur Ausgangsfrage: Was kostet SEO? Das hängt vom Projekt ab, vom Produkt, von der Branche und weiteren Faktoren. Aber auch vom gewählten Zeitraum.

Suchmaschinenoptimierung ist nicht an einem Tag, auch nicht in einer Woche oder einem Monat zu stemmen. Zum einen braucht es Vorarbeiten, die sich über einen längeren Zeitraum hinziehen.

Zum anderen ist SEO nie beendet. Es geht eben auch um Aktualität, darum, Entwicklungen und Veränderungen zu berücksichtigen und umzusetzen. Mit einmaligen Maßnahmen ist es da nicht getan.

Realistisch betrachtet kann man davon ausgehen, dass monatlich 500 bis 3.000 Euro für die Optimierung nötig sind. Weniger wird wenig bringen oder eine lange Zeit brauchen, bis sich spürbare Veränderungen zeigen. Mehr geht natürlich immer, aber das ist letzten Endes auch eine Frage des Budgets. 

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